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Kennst du die Perle, die Perle Tirols...mit diesem viel bekannten Lied auf den Lippen näherten sich 60 Mitglieder der Sektion Passau des Bayer. Wald-Vereins der historischen, österreichischen Grenzstadt. Der Vereinswanderwart Willi Anetsberger und der Wanderführer Andreas Wittmann bereiteten sorgfältig diese Kultur-Reise vor und so wurde die Gruppe von der Stadtführerin Natalia Gebhardt schon erwartet. Bei einem Spaziergang beginnend an der alten Stadtmauer am Innufer erfuhren die Mitglieder viel Interessantes und Unbekanntes über die Geschichte des Städtchens mit der mächtigen Festungsanlage am Kufberg, die einmal den ganzen Inntal-Abschnitt beherrschte. 

Beim Rundgang durch die noch erhaltenen Teile der Altstadt erfuhr man Vieles über den gotischen Baustil, am unteren Stadtplatz konnte man viele Renaissance-Fassaden und das wuchtige Rathaus bewundern. Am oberen Stadtplatz begegnete man schon die reich verzierten und verspielten Jugendstilbauten aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Auch dem traditionellen Orgel-Mittagskonzert hörte man zu, und zur Einkehr wurde das historische Auracher Löchl angesteuert.

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Wald-Verein in Kufstein

Es war ein fast 600 Jahre dauernder Herrschaftsstreit zwischen Bayern und Tirol über die Landschaft östlich des Zillertals. Es begann im 14. Jhdt. als die kluge aber „hässliche Herzogin“ Margarethe Maultasch „luchste“ durch ihre voraussehende Heiratspolitik den Luxemburgern und Wittelsbachern Tirol „abluchste“. Diese ereignisreiche Zeit schildert wunderbar in seinem Roman der bekannte deutsche Schriftsteller Lion Feuchtwanger. Später in den spanischen Erbfolgekriegen und Napoleonkriegen wechselte immer wieder dieser Teil von Tirol die Herrscher. Manchmal gehörte dieser Landstrich zu Bayern, dann wieder zur Habsburger Monarchie. Heute streitet man sich über die lästige Blockabfertigung der LKW's und über die Luftreinhaltung im Inntal. 

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Nach der deftigen Mahlzeit wanderte ein Teil der Gruppe hinauf zur Festung um die Museen zu besuchen und die weitreichende Aussicht über die Kufsteiner Hausberge und das Inntal zu genießen. Manche genossen auf der Terrasse eines italienischen  Cafe's ihren Espresso oder Eiskaffee. Bei der Rückfahrt an dem beeindruckenden Bergpanorama des Wilden Kaiser vorbei, besuchten die Passauer den Hofladen der Bio-Sennerei Hatzenstadt, die ihre frische Almmilch mit einer Seilbahn direkt in die eigene Käserei transportieren um dort in verschiedene Bergkäsesorten verarbeiten, Das reichhaltige Sortiment an schmackhaften Käsesorten sprach die Teilnehmer an und so duftete es im Bus aus jeder Tasche.

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 2. Vorstand Peter Salzberger dankte im Namen aller Mitfahrenden dem Busfahrer Markus Hausmanniger für die sichere Fahrt und den Wanderführern für den gut organisierten und erlebnisreichen Kultur-Ausflugstag.                          / ne./Foto: Nejedly         

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