07.12.16
Kirchberg....

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Dr. Josef Bauer

Bauer Josef Dr.

Wenn man so in die Jahre kommt!

Dem, der so in die Jahre kommt,

gefällt so manches nicht,

er sieht, vielleicht auch unbewußt,

vieles aus andrer Sicht!

 

Was früher gang und gäbe war,

es scheint ihm heute fremd,

was Freude ihm bereitet hat,

ihn heutzutag vergrämt!

 

Ob dies die Politik betrifft,

die Leute allgemein,

Musik, Kultur und Städtebau,

es fügt sich nichts mehr ein!

 

Der alte Mensch, er merkt es selbst,

daß alles anders ist,

zudem man ihn, auch das sieht er,

heut garnicht mehr vermißt!

 

Da kommt leicht der Gedanke auf,

esi ist so auf der Welt,

damit der letzte Abschied einst,

ihm dadurch leichter fällt!

 

Johanna Beringer

Vereins-Mitglied

 

Ist wer Mitglied im Verein

mag ganz gern ein Helfer sein

der das Allerbeste gibt

weil er diese Arbeit liebt.

 

Er bemüht sich Tag und Nacht

freut sich, ist sein Werk vollbracht

bis ihm dann ein kluger Mann

sagt, was man verbessern kann

dies und jenes ist verkehrt

weiß der Mensch, der sich beschwert.

 

Dankbar hört der Helfer dann

was der Kluge alles kann

ladet ihn zum Helfen ein

denn Mitarbeit braucht der Verein.

 

“Aber nein, das will ich nicht

gib nur Rat”,der Kluge spricht.

Unser Helfer bleibt allein.

gibt sein Herz für den Verein.

Beringer

Erika Kerler

Vergelts Gott

Wia schnell im Leben a Zeit vergeht,

denn fünfazwanzig Jahr,

bin i iatz scho beim Woidverein

und es offenbar,

 

dass i den Schritt hab nia bereit,

denn es is a Verein,

wo jeder ziahgt sein Nutzn draus,

ko se mit andre gfrein!

 

s´gibt Wanderungen kurz und weit,

grad wia-r-a jeder ko...

auf Berg, im Tal, in Stadt und Land,

für Wei, Kind und ram Mo!

 

D´Natur wird pflegt vom Woidverein,

du trägst a weng mit bei.

Dei Mitgliedsbeitrag wird guat gnutzt,

für was´s aa oiwei sei!

 

Und oamoi kemmans alle zamm,

da bin i mit dabei,.

Mia san zu sechst im Woidverein

vo da Zunst “Schreiberei”!

 

Der Nachmittag is jeds Moi schee

z´mitt im November drin.

Mia lesn was Humorvolles

und tragn vor was mit Sinn.

 

Dazua gibt´s Musi, Zithergspui,

an echt boarischen Gsang.

Es herrscht a Harmonie, ganz gwiss!

Denkst dro no tagelang!

 

Es is ois wia im Märchenbuch,

wo´s hoaßt: “Es war einmal!”

Und fünfazwanzig lange Jahr

vorbei wia Rauch und Schall!

 

I dank für all de schene Zeit,

de i mit Enk verbracht.

Denn jede Stund is a Geschenk.

sinnvoi, für die grad gmacht.

Traudl Lohwasser

Lohwasser

Fürs neue Jahr

 

Es steht fürs Neue Jahr

ein neues Boot bereit

dich zu tragen durch die Flut der Zeiten.

 

Steig ein und wag voll Zuversicht

die neuerliche Fahrt!

 

Brauchst Wogen nicht zu fürchten,

Stürme nicht und auch nicht Flauten.

 

Es trägt dich irgendwie

ins Ungewisse zwar,

doch darst du sicher sein

du bist geborgen jederzeit

in Gottes guten Händen.

Rupert Schützbach

 

Herbst-Verlauf

Viele Früchte trägt

der alte Apfelbaum

Doch niemand erntet sie.

 

Erst wenn sie reif ist,

nimmt die Kastanie ihren

grünen Schutzhelm ab.

 

Kräftiger Wind macht

Bäume und Sträucher fit für

kommende Stürme.

 

Eidechsen halten

schon Winterschlaf. Selbst Sonne

kann sie nicht wecken.

 

Im Nebel ein Lied

von unsichtbaren Sängern:

Zugvögel-Abschied!

 

Der Gottesacker

steht an Allerheiligen

in voller Blüte.

 

Ich trage den Herbst

in mein Haus: die Laubblätter

an den Schuhsohlen.

Schützbach

 

Gerhard Windshuber

Windshuber

Karma

Im Mittelalter

war er a Raubritter,

vor 200 Jahr

a Schmuggler und Wuiderer,

vor 100 Jahr

a Viehhandler,

heit is er Großbank-Manager.

 

Jetz hat er nimmer weit

Bis zum Nirwana